Corona-Seuche – philatelistisch dagegenhalten

  Bund-Mi. 397, Einzelfrankatur (vs)

   Drucksache vom 28.8.1963 (rs; Abb.: hausdp10, Delcampe)

Corona-Virus, Covid-19-Erkrankung und kein Ende. Die Seuche hat uns weiterhin im Griff. Doch wie der Verfasser an dieser Stelle schon schrieb: Was Monotonie und Langeweile in diesem uns seit März bestimmenden Alltag betrifft, Philatelisten können dagegenhalten. Das Hobby bietet genug Reize zu Entspannung und Kreativität.

Dazu, um zum Schreibanlaß zu kommen, muß man nicht gleich die große Thematik-Sammlung „Seuchen“ beginnen und den Blick auf potentiell hochprämierte Teilnahmen an nationalen und internationale Ausstellungen richten. Wenngleich man das kann. Erfahrene Philatelisten wissen, daß  sog. „Seuchen-Post“ aus den vergangenen Jahrhunderten  immer wieder Teil eines hochwertigen Auktionsangebotes ist.

Kleine Stücke tun es auch. Eingedenk des derzeit überall verabreichten Grundwissens, daß der Virus sich zuerst im Rachenraum und dann in der Lunge einnistet, zeigt der hier abgebildete postalische Beleg eine von vielen thematischen Spuren. Mit wachem Geist und Blick für das Unscheinbare läßt sich auch mit solchen und anderen, den Virus selbst nicht betreffenden Stücken eine hochaktuelle  „medizinische“ Motivsammlung beginnen.

Auch so kann man zum Widerpart dieses scheußlichen Erregers werden – mit kenntnisreicher, motivthematischer Beschäftigung!  Viel Entspannung wünscht Philatelie-Digital (4/2020)!