Kategorie-Archiv: Deutschland aktuell

Tarif 1. Juli 2019: Nachtrag (III) – Dialogpost teurer

Wie einer von der dts Nachrichtenagentur (Halle/S) am 4. Juli verbreiteten Meldung zu entnehmen ist, müssen die Großkunden der Deutschen Post erst ab neuem Jahr mit einer Verteuerung ihrer stark ermäßigten Briefpreise rechnen. Änderungen betreffen nach diesem Bericht dann auch die Dialogpost, ein „2,2 Mrd. schwerer Geschäftsbereich“. So werde sich das Entgelt für die Standardsendung (20g) um 2 Cent auf 30 Cent erhöhen. Es ist anzunehmen, daß sich auch die übrigen Gewichtssegmente verteuern, wie sicherlich auch die Preise für Sendungen nach internationalen Zielen.

Die Dialogpost ist bei ihrer Mindesteinlieferungsmenge von 4000 Stück bundesweit oder 200 Stück je Leitbereich (ersten zwei Ziffern der PLZ) nicht Gegenstand der Post-Universaldienst- leistungsverordnung (PUDLV). Wie dts meldet, soll die Mindestmenge, was eine bundesweit gestreute Einlieferung betrifft, fortan 5000 Stück betragen.

Die 28-Cent-Massendrucksache ist also am 1. Januar 2020 passé, das gilt auch für die Plus-Ganzsachen in dieser Wertstufe.

   Großbrief, 2015, mit 144-c-Freimachung.

Kulanzfrist endgültig beendet

Zahlreichen Presseberichten vom 4. Juli war zu entnehmen, daß die Deutsche Post seit jenem Donnerstag (oder vielleicht auch schon Mittwoch) unterfrankierte, nach altem Tarif freigemachte Sendungen nicht mehr durchgehen läßt. In diesem Sinne gibt der „Münchner Merkur“ einen Postsprecher wieder, der des weiteren anmerkte, daß die Post fortan solche Sendungen zurückgebe (womit er wohl die Schalteraufgabe gemeint hat) oder beim Empfänger Nachentgelt verlangen werde. Beim Standardbrief sind das bekanntlich 70 Cent Einziehungsentgelt, bei Groß- und Maxisendungen sowie Bücher-/Warensendungen 200 Cent, hinzu kommt das jeweils fehlende Porto.

Eine nie aufgehobene Sonderregelung hier dazu datiert auf den 1. Januar 2006. Damals wurde das Entgelt für den (nationalen) Großbrief von 144 Cent auf 145 Cent „vereinfacht“. Mit den zahlreich erschienenen Marken in alter Nominale freigemachte Sendungen hätten um 1 Cent ergänzt werden müssen. Diesen Wert gab es nur in einem ATM-Drucker, der wiederum nicht jedem Postkunden zur Verfügung stand. Die Post erließ intern die pragmatische Regelung, solche Sendungen nicht zu beanstanden. Grundsätzlich galt sie fort bis zum vergangenen 30. Juni. Seit dem 1. Juli 2019 kostet der Großbrief 155 Cent. Damit hat sich die Kulanzregelung vom 1. Januar 2006 endgültig erledigt.

Was die Kulanz dieser Juli-Tage nun betrifft, ist auch sie einzig für den Briefpostsammler wirklich interessant. Er wird von unterfrankierten Sendungen mit Poststempel bis 3. Juli nicht sprechen können. Neu ist das Ganze allerdings auch nicht. Seit jeher hat die Post so verfahren, und als es die DBP noch gab, machte selbige sogar in ihrem Amtsblatt darauf aufmerksam! – – Philatelie-Digital 8/2019

Dokument bitte herunterladen: PUDLV – Post-Universaldienstleistungsverordnung

Tarif 1.7.2019: Neues zur Internetmarke

                                                                      Unzulässiger Markenmix. Nicht aufgefallen! Und das bei einem R-Brief, einer Schaltersendung!

Der 1. Juli 2019 beschert nicht nur neue ATM-Sets und zahlreiche neue Nominalen innerhalb der „Blumen“-Dauerserie und, weil´s so schön läuft, auch gleich noch einen teuren Gedenkblock  (Mondlandung). Für den Internet-Dauerkunden ist auch etwas „drin“. Im Newsletter der Deutschen Post vom 2. Juli erfährt er praktische Tips für die Frankierung seiner Briefsendungen mit diesen Online-Wertzeichen.

Philatelie-Digital gibt diese Online-Pressemitteilung jedoch aus einem weiterführenden Grunde wieder. Denn es erreichen den Autor immer wieder Anfragen zur Freimachung mit den 2008 eingeführten Wertzeichen. Auf Verkaufsplattformen werden die irrigen Auffassungen dazu genutzt, unwissende Sammler mit „Brief-Raritäten“, die keine sind, übers Ohr zu hauen: Ist es zulässig, wie jetzt, wo neue Briefentgelte zur Auffrankierung Anlaß geben, zur Internetmarke portoergänzend Briefmarken hinzukleben? Nein, ist es nicht! Sehr wohl aber können Internetmarken auf Briefsendungen mit Ziel Ausland verwendet werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit aus Weltpostvereinssicht – immerhin fehlt diesen Marken die Herkunftsbezeichnung „Deutschland“. Doch die Bonner Post hat hierzu wie für seine Marken-Individuell eine Regelung mit Bern gefunden. – – Philatelie-Digital 8/2019

Post-Presse-Mitteilung (pdf) bitte herunterladen: Internetmarke – Tarif 1.7.2019 – PrMitt. Deutsche Post 2.7.2019_

Postentgelte 1. Juli 2019 (Nachtrag)

   Das neue Preisverzeichnis ist ab sofort kostenlos erhältlich.

Das Wichtigste im Nachgang der Meldung vom Juni: Zur Freude vieler Briefmarkenversender in Deutschland bleibt das Grundentgelt für das Übergabe-Einschreiben stabil.

Übergabe-Einschreiben „gesplittet“
Das wurde Philatelie-Digital aus Bonn schon am 27. Juni bestätigt, in dem vorab zugeleiteten Entgelteheft „Leistungen und Preise“, Stand: 1.7.2019 (s. Abb.) finden sich die fraglichen 2,50 Euro wieder. Damit aber bricht die Post eine seit 1. Januar 18(!)75 geltende Tradition in Deutschland – der Gebührengleichheit im In- und Auslandsdienst. Vereinfachung bzw. Kundenfreundlichkeit gilt in diesem Fall nicht mehr. Die Post gibt als Begründung stark gestiegene Kosten im Auslandsversand an.

Ein nationales Übergabe-Einschreiben bis 20 g kostet ab Juli 3,30 Euro (bisher 3,20), eines ins Ausland 4,60 Euro (3,40). Gleich bleibt, daß bei Markenfreimachung bzw. Schalterkauf mit mindestens zwei Werten gestückelt werden muß. An den noch funktionierenden (1200) Automatendruckern kann man sich natürlich mit einer Marke über die Wahltaste bedienen. Man muß dann nur noch das Glück haben, eine Poststelle mit dem Verkaufsgerät zu finden!

  Neuer Standardbriefwert, Motiv „Kapuzinerkresse“

Über die übrigen und leicht angehobenen Einschreib-Entgelte hat Philatelie-Digital schon berichtet. Dem Sachzwang folgend ist weiterhin die preiswertere Leistung „Einschreiben-Einwurf“ nur im Inland zulässig.

Gesplittete Preise gibt es nach Abschaffung bzw. Vereinheitlichung am 1. Januar 2011 auch bei der Sendungsart „Postkarte“. National kostet sie 60 Cent, zu internationalen Zielen 95 Cent. Wer die in Weiden seit langem ausverkaufte „Sonnenblumen“-Dauermarke (Mi. 2434; 2005) noch vorrätig hat, kann sie jetzt ohne Umstände aufbrauchen. Die Neuheit war damals, 2005, nur ein Jahr lang auf Kompaktbrief National/International in Einzelverwendung möglich. Eine mittlerweile interessante Brief-Einzelfrankatur – in Rollen- wie in Bogenerhaltung!

Der am 1. Februar 2017 eingeführte Zusatzdienst „PRIO“ verteuert sich von 90 Cent auf 100 Cent. Eine neue Dauermarke sollte hier bei zwei Ausgaben zu dieser Nominale entfallen können. Aber wer weiß! Wer vielleicht ein wenig aus der Gebühren-/Sendungsmaterie „raus“ ist und nach dem Eilbrief International sucht: Diese Zusatzleistung wurde zum 1.1.2018 abgeschafft!

Natürlich verteuert sich mit der Änderung der Postkarten/Briefentgelte die ganze Bandbreite an Plusbriefen (Ganzsachen = mit eingedruckte Wertstempel). Das gilt auch für die Plusbriefe-Warenpack (Anmerkung: Die Liaison mit Ebay hat hier die Post ja schon vor einiger Zeit aufgegeben – aber wen interessieren diese Ganzsachen schon? Leider, könnte Philatelie-Digital sagen, andererseits: zuviel ist zuviel!).

  Toll gestempelte „Sonnenblume“ (2005). Jetzt erneut nützlich!

Zu den übrigen Basisentgelten
Mit durchgängig veränderten Preisen im Segment National wird es, wie schon angekündigt, neue Dauermarken „regnen“: 60 Cent, 80 Cent (Standardbrief), 95 Cent (Kompakt), 155 Cent (Groß) und 270 Cent (Maxi). Was die Auslandspreise betrifft, dürfte sich die Deutsche Post AG beim Kompaktentgelt 110 Cent wie bisher über Sondermarken schadlos halten (170 c Kompakt, bisher 150 c). Die Entgelte für Groß und Maxi blieben erfreulicherweise stabil. Jedoch ist mit einer Blumenneuheit zu 110 Cent beim Standardbrief-Ausland zu rechnen (bisher 90 c, „Johanniskraut“ sowie „Narzisse“ = Aufbrauch des 2006 ersch. Wertes) .

Hinsichtlich der – vereinheitlichten – Preise für „Bücher- und Warensendungen national“ wurde bereits alles gesagt, die neuen Preise (190 / 220 c, bis 500/1000g) treten erst am 1. Januar 2020 in Kraft.

Daß sich im Falle DHL Express (keine Markenfrankierung) nur das nationale Angebot teils happig verteuert und international nicht, kann nur bedeuten, daß die Post hier bei ihren im „Klau-Modus“ sich befindenden Briefzentren die Sorge ihrer Kunden um Sicherheit gut bezahlen lassen will!

Auch vieles stabil geblieben
Bleiben wir bei den zuvor genannten ermäßigten Sendungsarten, hier ins Ausland. Neu ist hier lediglich nach der Option „Tracked“ (Online-Sendungsverfolgung) die Option „mit Unterschrift“. Sie wird gewiß dem Sicherheitsanspruch des Buchhandels usw. gerecht, aber sie kostet natürlich. Beispiel: 500-g-Warenpost XS 3,20 Euro, „mit“ 5,70 Euro. Bemerkenswert ist, daß die Post beim Auslands-Bücherversand „“Presse International“ weiterhin die gesonderten Sendungsqualitäten „Priority“ und „Economy“ anbietet. Für beide ist weiterhin Markenfrankierung zulässig, doch tritt hier bei Gewichtsstufen bis 500g, 1000g und 2000g die Internetmarke seit ihrer Einführung Mitte 2008 als starker Konkurrent auf, zusätzlich zu anderen Barbezahlungsformen (DV, Frankit, Kilotarif/Ermäß.).

Stabil blieben auch die Preise für den Internationalen Antwortschein (IAS, 2 €), die Geldeinziehung bei unzureichender Freimachung (bar), die Nachnahme (nat./intern.; nur international mit Nettofreimachung, also Teil-Markenfrankatur möglich), die Postzustellungsurkunde (markenfrankierbar! neben einem ZU-Label) und den Lagerservice (Barverfahren). Letztere Bezahlform gilt seit jeher auch für die Nachsendung, die sich jedoch stark verteuerte: bei 6-Monats-Frist für Privatkunden von 19,90 auf 29,90 €, für Geschäftskunden von 34,90 auf 49,90 Euro.

Stabil blieben auch sämtliche Entgelte der Sendungsart „Dialogpost“ (einst „Massendrucksache“, dann „Infopost“) sowie bei den mit Briefmarken frankierbaren Päckchen National und International. Im Frachtdienst teurer wurde das Schalterpaket national bis 5 kg: 7,49 €, bisher 6,99 € (Rollenmarke 1,79 €/1,50 €). Frachtentgelte sind jedoch nicht durch die Bundesnetzagentur genehmigungspflichtig. Bedeutet: Mit einer Erhöhung hier ist immer zu rechnen, vielleicht sogar noch in diesem Jahr, bevorzugter Monat: der September. Mit einer Erhöhung jetzt zum Juli wollte die Post auf jeden Fall vermeiden, noch mehr Öl ins Wasser zu vergießen. — Philatelie-Digital 7/2019

Post macht bei Bücher- und Warensendungen einen Rückzieher

Noch wird in diesem Lande, in dem wir gut und gerne leben (Merkel) nicht alles von „oben“ durchgedrückt, durchgereicht, durchgewirkt. Die Post nimmt ihre Entscheidung, zum kommenden 1. Juli auch die Entgelte für Bücher- und Warensendungen zu erhöhen (s. früheren Bericht auf diesen Seiten!) teilweise zurück, das heißt, sie erhöht bei aufschiebender Wirkung. Erst zum Jahresbeginn 2020 treten die neuen Preise in Kraft. In Ihrer Pressemitteilung vom 26. Juni (s. PDF) schreibt sie von „Herausforderungen“ für die Versender. Das ist das Niveau einer Lückenpresse.

Bei https://www.e-recht24.de/news/ findet der Autor diese Zeilen:

„Vor allem kleine und mittlere Buchhändler könnte die Preiserhöhung vor massive Probleme stellen, fürchtet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Um mit großen Online-Versendern mithalten zu können, seien sie auf bezahlbare Versandmöglichkeiten angewiesen. Gerade die Literatur abseits der Bestsellerlisten gelange häufig nur auf dem Postweg zum Leser. Damit leisteten Verlage und niedergelassene Händler einen wichtigen Beitrag für Kultur und Gesellschaft. Indem die Post das Produkt „Büchersendung“ quasi abschaffe, gefährde sie die Vielfalt des Buchmarktes.“

Und als hätte man es nicht anders erwarten können, befürchtet der Börsenverein noch dies:

„Darüber hinaus könnte die Portoerhöhung den unangefochtenen Marktführer weiter begünstigen (…). Denn laut Medienberichten gewähre die Post Amazon spezielle Konditionen und diskriminiere so Verlage und andere Buchhändler. Möglich sei all das nur, weil die Post ihre marktbeherrschende Stellung mißbrauche. Der Verband hat deshalb eine Beschwerde beim Kartellamt gegen die angekündigte Portoerhöhung eingereicht. Die Behörde solle den Sachverhalt untersuchen und einen fairen Markt für alle Beteiligten schaffen.“

So geht Appel-Post heute. – – Philatelie-Digital 7/2019

Dokument bitte herunterladen: Buecher- u Warensendung -Uebergangsfrist

Neue Brief-Entgelte ab 1. Juli / Noch 1200 ATM-Drucker

Noch steht die Genehmigung durch die Bundesnetzagentur aus, aber es gilt allgemein als sicher, daß die heute, am 3. Juni, veröffentlichen Preisvorstellungen von der Kontrollbehörde angenommen werden. Die neuen Entgelte treten dann am kommenden 1. Juli in Kraft.

   60 Cent: 2014 Brief-, ab 1. Juli Postkartenwert

Was die die Gelbe Post jetzt mit ihrer ersten Preisübersicht mitteilt, sind die seit dem 1. Januar 2006 umfangreichsten Preisveränderungen. Unter ihnen ragen gewiß zwei bzw. drei Details besonders hervor. So bleibt, erstens, die Sendungsart „Postkarte“ mit eigenem und verglichen zum Standardbrief ermäßigten Preis weiterhin erhalten. Das ist inzwischen wohl einmalig in ganz Europa. Alle größeren Wirtschaftsnationen haben diese ermäßigte Versendung vor vielen Jahren abgeschafft. Auch im Osten Europas. so in Polen oder in der Tschechischen Republik, existiert dieses spezielle Preisangebot nicht.

Zweitens bzw. drittens ändern sich die „ältesten“ Sendungsentgelte. Besagte Postkarte-National konnte seit dem 1. Januar 2003 mit einem stabilen Preis (45 c) aufwarten,  der Großbrief (145 c) seit dem 1. Januar 2006. Fünfzehneinhalb bzw. zwölfeinhalb Jahre Gebührenstabilität – war für eine Preissicherheit für den Postkunden!

Für den Sammler, der schon beabsichtigte, seine Neuheitenkäufe bei Spezialware abzuspecken, wird der neue Posttarif zweifellos ins Geld gehen (Stücke aus Bogen, Heftchen, Rollen; GA-Umschläge „Plusbrief“; ATM-Wertespektrum). Mit weiteren zusätzlichen Kosten ist zu rechnen, weil die Post mit ihrer Unart, auch hohe Briefmarkennominalen geldscheffelnd auf Sondermarken unterzubringen, nicht aufhören wird.

Vorderhand entscheidend aber ist, daß sich alle fünf Basisentgelte National ändern bzw. steigen, ebenso die Grundentgelte für Prio und vor allem für die Zusatzdienste Einschreiben-Einwurf, Eigenhändig und Rückschein. Das Übergabe-Einschreiben-Entgelt jedoch gibt noch Rätsel auf. Denn es fehlt die Angabe des nationalen Preises (bislang 2,50 €). Im Auslandsdienst ist die Position genannt, mit üppigen neuen 3,50 Euro. Da es aber seit Heinrich-Stephans-Zeiten in Deutschland für das Einschreiben nie nach dem In-/Ausland differenzierte Preise gegeben hat, muß man vermuten, daß das Grundentgelt auch für die nationale Sendung 3,50 Euro beträgt. Aber vielleicht überrascht die Post ja hier noch mit der Meldung via Postentgeltheft eines unverändert gebliebenen Übergabe-R-Entgeltes!

  80 Cent: 2015 Auslandsporto, jetzt Inlandsbriefentgelt 

Was die genannten Sonderdienste betrifft, sollte hier der Kelch einer teuren Nominale innerhalb der Dauerserie „Blumen“ an den Sammlern vorbeigehen können, als hier ein neuer 220-c-Wert erst erschienen ist (11.10.2018; Mi. 3414). Gleiches gilt für das neue Prio-Grundentgelt zu 100 Cent (neuer Blumenwert 1.3.2018; Mi. 3365). Doch sehr unwahrscheinlich wird es sein, daß die Post mit einem Weiterdruck auf den bisherigen 80-Cent-Wert für das neue Inlandsstandardbrief-Entgelt zurückgreift. Die am 4. Dezember 2014 erschienene Blumenmarke (Mi. 3115) bediente 2015 das Entgelt für den Standardbrief-Ausland. Der Wert ist in 10er-Bogen-Erhaltung inzwischen ausverkauft und in die Sammlerspekulation geraten (Preise auf Plattformen 30-40 €). Ebenfalls wird ein Weiterdruck der 60 Cent „Kaiserkrone“ (Mi. 3043, 3046; naßkl./selbstkl.; beide 5.12.2013) zur Bedienung des neuen Postkartenportos auszuschließen sein. Verteuerungen verzeichnen im übrigen auch die bar zu bezahlenden DHL-Postexpreßsendungen. Aber sie sind ja für den Sammler markenfrankierter Sendungen uninteressant. Und für den Versender philatelistischer Stücke überwiegend ebenfalls, weil Paket oder Wertbrief-National brauchbare Alternativen darstellen.

Wie immer bei solchen Vorberichten zu einem neuen Brieftarif der Gelben Post sei der postgeschichtliche Sammler auf das gedruckte Entgelteheft „Preise und Leistungen“ verwiesen, das zum kommenden 1. Juli wie immer kostenlos am Schalter erhältlich sein wird

Damit zur letzten Besonderheit im Pressetext der Deutschen Post. Denn sie nennt dort die Zahl ihrer derzeit noch funktionstüchtigen ATM-Drucker: 1200 Stück! Bei letztmals genannten 2800 Geräten ist das eine Abbau- bzw. Verschrottungsrate von 133 Prozent innerhalb weniger Jahre! –– Aktuelles, Philatelie-Digital 7/2019

Dokumente (PrMitt.Post-AG, Preisübersicht) im Pdf-Format bitte herunterladen:  Beantragte Preisänderungen 1. Juli 2019- PrMitt. 3.6.19_und Vorläufige Preisübersicht 1. Juli 2019

Frischer Wind von der Waterkant / Ganz neu: Nordwestdeutsche Sammler-Börse

Aufgeschnappt im BDPh-Forum, Zitat (vollständig):

Sieben Vereine starten neue Initiative

Nordwestdeutsche Sammler–Börse an Himmelfahrt 2019 in Hesel

„Die Gelegenheiten, live neues Material für seine Sammlungen zu finden, sind in den letzten Jahren immer weniger geworden. Deshalb starten sieben Vereine aus dem Nordwesten eine neue Initiative: am 30. Mai 2019 von 9 bis 16 Uhr wird es in Hesel einen neuen Treffpunkt für Sammlerinnen und Sammler von Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten, Papiergeld und vieles mehr geben – die Nordwestdeutsche Sammler -Börse.

Das Echo bei Händlern und Anbietern war so groß, daß bereits alle Stände vergeben sind. Die Besucher erwartet nicht nur ein vielfältiges Angebot von Händlern und Sammlern, auch die Deutsche Post wird mit ihrem Erlebnisteam Briefmarke dabei sein. Dort bekommen die Sammler auch die Briefmarken und Blocks, die sie in ihren Postagenturen nicht finden.

Für die Börse steht im Gewerbegebiet Hesel eine großzügige Halle zur Verfügung. Die ebenerdige Halle ist barrierefrei. In unmittelbarer Nähe finden die Besucher an dem Feiertag ausreichend Parkplätze. Die Samtgemeinde Hesel liegt mitten in Ostfriesland, der Veranstaltungsort ist über die Autobahn A 28 und die Bundesstraßen B 72 und B 436 von überall leicht zu erreichen. Der Eintritt ist frei.

Die Nordwestdeutsche Sammler-Börse ist ein Gemeinschaftsprojekt der Briefmarkenfreunde Leer e.V. in Kooperation mit dem Ostfriesischen Münzverein e.V., dem Fehntjer Briefmarkenverein Rhauderfehn, den Briefmarkenfreunden Oldenburg e.V., den Briefmarkenfreunden Papenburge.V., der Auphilia – Verein der Briefmarkensammler im Kreis Auriche.V. und dem Verein der Briefmarkenfreunde Zetel und Umgebung e.V. Die Vereine hoffen, dass viele Besucher nach Hesel kommen und die Initiative zu einem Erfolg wird.

Kontakt und nähere Informationen: Oswald Janssen, Tel 04954-6346 oder:
Oswald.Janssen@t-online.de

Und noch eine gute Nachricht: Zwar ist die Briefmarkenmesse München „tot“ (PrMitt. Messe Sindelfingen vom 24.5.19). Doch es gibt sehr gute Anzeichen von seiten des APHV, daß Münzen-Modes, der Münchner Veranstalter der erfolgreichen Berliner World Money Fair Berlin, 2020 in der bayerischen Landeshauptstadt einen neuen Großbörsentyp auf die Beine stellt. Den jedoch ohne Beteiligung der bayerischen organisierten Philatelie und der Versandstelle Weiden (Deutsche Post). Deren Absage mit einhergehendem finanziellem Standmiete-Ausfall ist ja der Grund für das Ende der IBM in München.

Also, selbst in München recken sich die positiven Geister! Philatelie-Digital wünscht viel Tatkraft und, was die Börse im Norden betrifft, gute Resonanz! ––
Philatelie-Digital, 6/2019

Briefmarkenmesse Essen 2019 – Reminiszenzen

Noch zwei Tage findet die größte und der Welt älteste Briefmarkenmesse statt. Wie von Teilnehmern zu hören, war der Besuch am ersten Tag sehr erfreulich. Philatelie-Digital sagt: Wunderbar! Doch ergeben sich damit auch interessante Bezüge. Der eine findet sich im Ausland, in Frankreich.  Denn auf der Frühjahrsmesse in Paris (Salon de Printemps) wurden an drei Tagen (14.-16. März) 7370 Besucher gezählt, wie das Maiheft von Timbre Magazine (Mai) berichtet. Das müßte in Essen eigentlich an einem Tag, also am Donnerstag, erreicht worden sein.

Erfreulich auch die Anerkennung, der Jan Billion, Veranstalter der Messe, durch ein Interview der Tageszeitung „Die Welt“ zuteil wurde (8. Mai, „Wer sammelt denn heute schon Briefmarken?“). Souverän beantwortete er darin naheliegende kritische Fragen zum allgemeinen Auftritt der Philatelie heute. Es waren, wie könnte es anders sein bei der Tagespresse, Fragen aus dem Hüftgelenk. Aber immerhin noch geistreiche.

Billion stellt dabei als wesentliche Erklärung für die Abwärtsbewegung – allein – im Neuheitensektor die Ausgabepolitik der Postunternehmen heraus. Deutschland mit seinem Herausgeber, dem Bundesfinanzminister, und einer mit Kartonphilatelie umsatzschachernden Deutschen Post AG (das sagte er nicht!) kommt dabei gut weg – indem selbige nicht erwähnt werden. Nun ja. Das Ganze nennt man selektive Wahrnehmung bzw. Realitätsverengung oder was auch immer, die natürlich auch der Messeteilnahme der Bonner mit ihrer Versandstelle geschuldet ist – Messen sind teuer und die Post zahlt gut mit ihren großen Messeständen. Das nun ist keine selektive Wahrnehmung, das ist Realitätssinn. Doch wie weit geht der?

Denn die Katastrophendaten für den gesamten deutschen Briefmarkenmarkt  sind nun mal bekannt: 1.7.2002 (Ungültigwerden der DM-Marken) und 1.7.2003 (Umtauschende für DM-Marken). Beide kommen in Billions knackiger Kurzanalyse nicht vor. Andererseits sind selbige Zusammenhänge von einem fachfremden Redakteur offenkundig nicht zu erwarten, folglich auch kein darauf basiertes kritisches Nachfragen. Warum nicht? Ein kurzes „googeln“ würde jedenfalls schon helfen.

Also dann! Im Bild zwei postfrische Bogen, Bogenware sagt der Markt dazu:

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Bund, Mi. 2014, „Gret Palucca“, aus dem Jahr 1998, im 10er-Schalterbogen mit Gesamtnominale 44 DM (22,50 €) wird am 11. Mai 2019 mit 3,50 Euro ausgerufen.  Eine der schönsten  je erschienenen Sondermarken nach 1945  von Berlin, die „Madonna“ aus dem Satz „Kunstschätze“, hier  im 50er-Schalterbogen, in den Markenkatalogen mit 45 Euro notiert, wird seit Jahren für 10 Prozent vom Katalogwert verramscht. 5 Euro für 50 Mark. Das ist noch viel, sehr viel. Um der wirklichen Wahrheit die Ehre zu geben: Diese wie andere Markenneuheiten der 60er Jahre sind im zweiten Jahrzehnt dieses Jahrtausends unverkäuflich. Die Marktwerterosion dieser wunderbaren Stichtiefdruckausgabe aus dem Jahr 1967 steht für die des gesamten deutschen Neuheitenmarktes und damit einhergehend für fast den gesamten Sammelmarkt der nach 1949 auf deutschem Boden erschienenen Briefmarken. Das haben wesentlich, ganz wesentlich die Ereignisse von 2002 und 2003 bewirkt. Das erschreckende, jahrzehntelang dumme Kaufverhalten der Neuheitensammler mit ihrem „Wertsteigerungsgedusel“ und der fatalen Michelwerte-Gläubigkeit sind in ihrer Tragweite für diese Entwicklung von weit nachrangiger Bedeutung.

Es war ja zu Beginn von Bezügen die Rede: Frankreich mag dürftig besuchte Messen haben (die Messe im Herbst – „Automne“ – ist nur unwesentlich besser). Frankreich mit seiner verbliebenen  Fachpresse Timbre Magazine (hervorragend!)  mag, wie üblich übersteigert und euphorisch „gut besuchte“ événements kommunizieren. Man kennt das ja auch zur Genüge auf allen höheren Ebenen, vor allem jenen der Politik. Frankreich aber mit seiner praktischen Setzung des raison d´etre und des bon sens  erlaubt seinen Postkunden und damit auch den Sammlern und damit den Besitzern von Altwährungsmarken BIS HEUTE den Aufbrauch dieser Franc-Marken beim Versand der Korrespondenz! Gleiches geschieht in Italien und in Belgien. Dem kleinen Mann im Hexagon geht folglich seit 17 Jahren kein Geld verloren. Einen dramatischen philatelistischen Wertverfall kennt unser Nachbarland seit 2002 nicht. Das zeigt sich spiegelbildlich und realiter völlig absurd in den  hohen Preisgestaltungen  deutscher Markenangebote auf den Plattformen Delcampe und Ebay.fr! Betrachtung am Rande hierzu: Im traditionell international ausgerichteten Messeort Essen sollen deutsche Händler ihre Standardware für unerwartet stolze Preise anbieten – fernab jeder Internetplattformrealität. Wie kann das gehen, vielleicht sogar aufgehen? Ganz einfach: Für ausländische Sammler ist deutsche Philatelie werthaltig! Noch!

Es war oben von Reminiszenzen im Plural die Rede. Auf eine wohl eher journalistisch angehauchte stieß der Schreiber durch Zufall (das Vergessen macht es möglich!). Die 3. Briefmarkenmesse in Essen fand 1980 statt, mit einer Dauer noch von vier Tagen (15.- 19. November). Der damalige Besucher respektive Sammler deutscher Neuheiten konnte bei Eintritt nur staunen. Denn er bekam stattliche Wochen vor Erscheinen erstmals die für Anfang Januar vorgesehene Automatenmarke (ATM) zu Gesicht! Ein Vignettenblock kündigte das „neue Briefmarken-Zeitalter“ an! Produziert wurde das Souvenir vom Händlerverband APHV.  Der also, nimmt man mal die Druckvorlaufzeit, wußte folglich schon früh, wie die neue Markenrevolution aussieht! Heute ist die Vignette ein billiges Vergnügen, damals war sie höchst begehrt. Für den ATM-Sammel-Allrounder ist sie ein Pflichtsammelstück – sie zeigt die Automationsneuheit erstmals im Bild!
Essen war für den neugierigen Sammler eben immer interessant und eine Reise wert! — Philatelie-Digital 6/2019

Nachtrag: Leser H. Schlebusch war auf der Messe Essen und teilt Philatelie-Digital mit, daß die Matrix-ATM (s. vergangene Berichte zu dieser Test-Ausgabe!) am Stand der Versandstelle NICHT erhältlich war. „Chance vertan“, urteilt der Leser zu Recht. Weiter schreibt er: „Am Service-Point konnte man die ATM aber immerhin (versandkostenfrei unter €20,-) bestellen. Druckdatum auf den ATM? Lieferdatum? So richtig festlegen konnte oder wollte man sich nicht.“

„Büchersendung“ von 120 Pf auf 190 Pf

Den kommenden 1. Juli sollten sich die Vereinsreport- und Rundbriefe-Versender der Philabranche dick anstreichen. Mit dem Datum stehen wichtige Neuerungen ins Haus, preislich wie versandtechnisch (Pressemitteilung der Post vom 29. April; s. pdf-Datei!).

„Bücher“- und „Warensendungen“ sind neben der Dialogpost (einst Infopost, davor „Massendrucksachen“) und der „Streifbandzeitung“ die einzigen noch verbliebenen entgelteermäßigten Sendungsarten der Post (Kilotarife bei der Briefpost sind eine andere Kategorie). Mit Ausnahme der „Streifbandzeitung“ kann ihr Entgelt auch noch mittels  Briefmarken entrichtet werden. Die genannten philatelistischen Versender wissen seit jeher dieses Angebot der Post zu schätzen. Daran ändert sich am 1. Juli 2019 auch nichts.  Doch ändert sich das ganze Produktspektrum. Aus vier Warensendungs- und zwei Büchersendungsangeboten werden jetzt zwei. Das neue Sendungsprodukt trägt den Namen „Bücher- und Warensendung national“. Die Maximalmaße werden vereinheitlicht (323x250x50 mm, L/B/H), unterschiedlich sind nur die Gewichtsspannen: bis 500 g, 501 bis 1000g.

Zu den Preisen. Hier kommt es im ersten Falle zu einer Verteuerung um 58 %! Das erst am 1. Juli 2018 erhöhte Entgelt von 120 Cent für Bü-Groß (bis 500g) wird nach diesen vorliegenden Berichten auf 190 Cent hochschnellen. Das neue Maxi-Produkt (501-1000g) kostet ab kommenden Juli nach 170 Cent nunmehr 220 Cent.

  Und schon wieder Vergangenheit: Mi. 3447, ET 1.3.2019

Für den Markensammler bedeutet das nur eine teilweise Entwarnung. Der 220-Cent-Blumenwert fürs Inlandsentgelt „Warensendungen“ ist erst erschienen, doch für das neue „Groß“-Entgelt wird wohl eine 190er kommen – es sei denn, die Post läßt hier umständlich mit zwei Marken freimachen. Neu: Die Sendungen können künftig verschlossen eingeliefert werden. Eine zusätzliche „Groß“-Variante (Aufpreis!) soll eine schnellere Regellaufzeit ermöglichen. Der Preis hierfür wurde jedoch nicht genannt.

Daß hier „was im Busch“ sein könnte, ließ das Entgeltefaltblatt „Produkte und Preise auf einen Blick“ mit Stand 1.1.2019 erwarten, denn dort fehlten anders als 2018 sämtliche Bücher- wie auch Warensendungsentgelte (oder sie wurden schlampigerweise schlicht vergessen). –– Philatelie-Digital 5/2019

Vollständigen Beitrag im Pdf-Format bitte herunterladen: Vereinfachung Bücher- und Warensendung – DP PrMitt. 29.4.2019_

Jetzt Kleinpäckchen Ausland – aber nur Online-Freimachung

Die Post hat eine vermehrte Nachfrage des Privatkunden nach einem Päckchenversand bis 2 kg ins Ausland festgestellt und reagiert darauf mit einem neuen Sendungsprodukt. Seit dem 15. April ist es verfügbar. Das Päckchen XS International bis 2 kg kostet 4,89 Euro bzw. 8,89 Euro (Europa bzw. Übersee). Mit Briefmarken kann es allerdings nicht freigemacht werden. — Philatelie-Digital 5/2019

Vollständigen Beitrag (PrMitt.) im Pdf-Format bitte herunterladen: Einführung DHL-Päckchen XS International PrMitt. DP 10.4.2019

29. IBM Essen mit zahlreichen neuen Ausstellern

Der hohe Anteil ausländischer Aussteller ist das Markenzeichen des Essener Großveranstaltung. Markant wie immer die zahlreiche Teilnahme von ausländischen Postverwaltungen oder deren Agenturen. Über vierzig sind es diesmal, die für internationales Flair sorgen wollen. Fast alle europäischen Länder sind vertreten. Den flächenmäßig größten Auftritt hat wie immer die deutsche Versandstelle.

Natürlich erwartet den Besucher auch zahlreiche Fachanbieter-Prominenz. Mit über achtzig Vertretern aus dem Fachhandel, der Auktions- und der Verlagsbranche ist zu rechnen. Ein Drittel der Händlerschaft kommt aus dem Ausland. Neben Markenhändlern, die Stücke von der Klassik bis zur Moderne anbieten, sind es vor allem Angebote aus Postgeschichte und Thematik (Motive), die einen Besuch in Essen lohnend machen können.

Die Internationale Briefmarken-Messe in Essen ist die älteste Veranstaltung dieser Art in Deutschland und in der ganzen Welt. Seit 1976 gibt es sie.

Einen festen Programmteil bietet seit Jahren die Philatelistische Drehscheibe mit ihren Diskussionsrunden, Vorträgen und Präsentationen. Im Zentrum Philatelie geben Prüfer (BPP) und öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige kostenlos Auskünfte und Ratschläge.

Fachlichen Austausch und soziale Begegnung an ihren Info-Ständen bieten über zwanzig Arbeits- und Forschungsgemeinschaften des deutschen Sammlerverbandes BDPh. Und die jungen Sammler erwartet ein sicherlich erlebnisreiches Programm unter der Regie der Deutschen Philatelisten-Jugend (DPhJ).

Eine Übersicht zum gesamten Messeangebot finden Sie, lieber Leser, im angefügten Messekatalog (PDF).

In einem Punkt bleibt die IBM Essen unverändert: Sie dauert drei Tage und geht von Donnerstag bis Samstag.

Ort
Messegelände Essen, Messehaus Süd, Halle 1 A
Zeitraum: 9. bis 11. Mai 2019
Öffnungszeiten
Donnerstag und Freitag 10-18 Uhr
Samstag 10-17 Uhr
Veranstalter: Jan Billion
Ideeller Träger: Verband der Philatelisten in Nordrhein-Westfalen e.V. im BDPh

Philatelie-Digital wünscht allen Besuchern und Teilnehmern entspannte Tage in Essen, reichen Ertrag für die Sammlung und viele gute neue Einsichten und Erfahrungen!
Philatelie-Digital 5/2019

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