Kategorie-Archiv: Aktuell

Spanien erhöht die Briefpostentgelte

Zum 1. Januar 2017 hat Spaniens Post die Entgelte für Briefsendungen im In-  und nach dem Ausland angehoben. Einige Beispiele: Brief-Inland 20g 50 Cent (bisher 45 c), Europabrief  125 Cent (115 c)  und Rest Welt 135 Cent (130 c). Wie immer erstrecken sich die Preise auf das Festland inklusive Balearen, die Kanarischen Inseln, Melilla und Ceuta sowie auf Andorra (span. Verwaltung). Abgelegt im Ordner „Aktuell Ausland aktuell“ finden Sie die Pressemitteilung (span) sowie ausschließlich das Preisverzeichnis „Festland“. In aller Regel gibt es keinen Unterschied zu den übrigen Tarifgebieten (teils bei der USt). – Philatelie-Digital 1-2017

Vollständige Beiträge im Pdf-Format bitte herunterladen: Anhebung Posttarife Spanien – PrMitt v. 30.12.2016 und Posttarif 1.1.2017 Festland u. Balearen

Neue deutsche Automatenmarken – Michelnummer 8 und 9 / Geräteabbau – ein Hintergrundbeitrag

autom-045   autom-070

autom-stmpl   Ganz überraschend hat die Deutsche Post für neue Automatenmarken-Motive gesorgt. Die beiden Neuheiten – abwechselnd folgend auf der 2000er-Rolle – kommen am 3. Januar erstmals zum Verkauf. Damit einen Tag nach den ersten Sondermarken-Neuheiten des neuen Jahres. Sie sind an 29 ausgewählten Filial-Standorten erhältlich. Die übrigen Drucker (2000 minus 29) werden nach und nach mit dem neuen Papier ausgestattet, d.h., es findet ein Aufbrauch des alten Vordruckpapieres (Bonner Posttower, Brandenburger Tor) statt.  Eine Umstellung der Geräte-Eletronik ist nicht nötig; die Entgelte bleiben 2017 bekanntlich stabil. Neben dem Bonner Stempel gibt es wieder auch einen aus Berlin.

Doch die  Neuheiten kann man auch kritisch sehen. Philatelie-Digital tut das. Gründe dafür nennt  der Hintergrundbeitrag. Er beweist die nicht enden wollende Stillegung von ATM-Druckern im Land. Gut so, berechtigt? Die Post muß ökonomisch handeln? Ach ja? Mit was genau in Verantwortung gegenüber wem? Der Stellenwert der ATM-Drucker im Nutzendenken der Post  macht deutlich, was Kundenbeziehung für ein Shareholder-Unternehmen ist. Dort die aufschäumenden Zahlen jener Geschäftsbereiche, die Aktiengroßanlegern und Dividendenjägern gefallen, hier im Briefpostsektor die bereitwillig kommunizierte Absteigerkulisse, die stagniert, die rote, mal die schwarze Null liefert, jenen Stoff also für alle Nachplappler des Negativen, die im Lifestyle des Modernen wissen, was auf den Müll der Geschichte gehört. Ein Milliarden Umsätze und Gewinne machendes Unternehmen kann nicht mal einfachste Markenkaufbedürfnisse in Stadt und Land befriedigen, zählt aber Peanuts und zeichnet daraus ein ökomisches Untergangsszenario, in dem doch nun endlich Vernunft walten müsse. Kundendienst ist das, wie ihn Marketingstrategien in ihrer hohlen Welt von B2C und B2B definieren, die im Multiweb glänzen (glauben zu glänzen), die  gekonnt mit LiveWeb bei ihrer PowerPoint-Präsentation jonglieren und doch längst nicht mehr wissen, was es für einen Büroangestellten mit Post in letzter Minute oder für den älteren Menschen bedeutet, Briefpost praktisch aufzugeben – ohne in den nächsten Ort fahren zu müssen, weil da… Kein Wunder, daß vielerorts immer heftiger protestiert wird, wenn wieder ein ATM-Drucker abgebaut wird und damit  der einzig praktische Zugang zur Postleistungspalette! ––Philatelie-Digital 16-2016

Vollständige Beiträge im Pdf-Format bitte herunterladen:  Neue deutsche Automatenmarken – Michelnummer 8 und 9 und ATM-Versorgung in Deutschland / Kommentar

Österreich: Neuer Posttarif 1.1.2017 und eine neue Dauerserie

175c-tirol   400c-voralberg

Neue Preise, neues Glück: Die Wirtschaftspresse ist seit Monaten voll mit Berichten über eine Österreichische Post, die mit riskanten Investionen im Ausland ihr Heil in einer neuen Produktstrategie im einheimischen Markt sucht. Wegen ein paar zusätzlichen „Peanuts“ durch den Verkauf einer neuen und wieder sehr umfangreichen Dauerserie („Heraldik“) wird da keiner mäkeln wollen! – Siehe auch letzten Beitrag „Impressionen – Österreichs neue Dauerserie“ (Philatelie-Digital 4-2015). Sie, lieber Leser, der Sie wißbegierig sind, erwarten des weiteren eine straffe Zusammenfassung mit Tarifdetails und sowieso die offiziellen Dokumente der Österreichischen Post zur Tarifänderung am 1. Januar 2017 (diese alle im Ordner „Dokumente [amtl.] international“) und natürlich der Grundsatzbeitrag selbst mit allem Wissenswerten! Aktualisierung: Leser wünschten sich das Informationsblatt zum Tarif 1.3.2015. Hier ist es mit Vorder- und Rückseite!

Vollständige Beiträge im Pdf-Format bitte herunterladen: Entgelte und Leistungsverzeichnis _Brief_National_1.3.2015 bis Ende 2016Entgelte_Brief_International_1.5.2011 bis Ende 2016Entgelte_Brief_National_1.1.2017Entgelte_Brief_International__1.1.2017AGB_Brief_National_1.1.2017AGB_Brief_International_1.1.2017Österreich – Tarifdetails Briefe – Fracht national / international  und Österreich: Neuer Posttarif 1.1.2017 und neue Dauerserie und Posttarif 1.3.2015 – Postfaltblatt-I / Posttarif 1.3.2015 – Postfaltblatt-II

Vorratsliste 4. Quartal 2016 lädt ein zum Jahresvergleich

003044_bm_kugelprimel

Nichts Spektakuläres, aber doch einige interessante Ausverkäufe  (Stichwort: 80 c „Kugelprimel“) zeigt die neue Quartals-Vorratsliste der Versandstelle Weiden. Bei der Erarbeitung des Berichtsstoffes und der Bezugnahme auf einen früheren Artikel fiel dem Bearbeiter eine unangenehme Fehlstelle im eigenen Berichten auf: Ein in Philatelie-Digital 2-2014 schon erschienener Beitrag über den Ausverkauf der 75-c-Blumenmarke („Ballonblume“) hatte sich aus den „Eingeweiden“ von  Wordpress, dem Webseitenanbieter für Philatelie-Digital, verabschiedet. Wie? Der Schreiber hat nicht die geringste Ahnung!

Also dann, 1+1 auf unverfälschte Art! Zwei Beiträge. Paßt ja irgendwie doch!

Vollständige Beiträge im Pdf-Format bitte herunterladen: Vorratsliste 4. Quartal 2016 lädt ein zum Jahresvergleich und 75 Cent auf Blumen ausverkauft

Ganzsache 90 Cent Narzisse neu

90erset-neu

Ganzsachen National – Folge 5 berichtet über die wichtigsten Sammelergebnisse der vergangenen 18 Monate, an erster Stelle über die Plusbriefe mit Nennwert 90 Cent und 28 Cent.  Weitere Schwerpunkte des 7-Seiten-Artikels sind bislang wenig beachtete Produktionen der Post wie „Maiglöckchen“-Postkarte, Adreßzettel und – im Zusammenhang mit diesem zu sehen, die PlusKreativ-GA „Retouren“. Des weiteren gilt es an zwei ATM-Einschreiben-Umschläge zu erinnern, bei denen das Umfeld nicht stimmt. Vor allem aber geht es um das Thema „Warenpack“ und den neu eingeführten „Warenbrief International“! Schillernd! So sehr, daß sich der Autor nun endlich zu einem Grundsatzbeitrag aufgerafft hat, diesen im Sinne von „Es reicht, Michel!“ Natürlich aber vor allem in dem Sinne geschrieben, daß die deutsche GA-Philatelie in ihrem aktuellen Teil unbedingt Halt benötigt. Und wie!

Vollständige Beiträge im Pdf-Format bitte herunterladen: Ganzsache 90 Cent Narzisse neu, Kommentar Orientierung tut not – nur wie?

2016 wurde aus Infopost die Dialogpost

35c-dialogpost-2016

Aus Infopost mach Dialogpost. Hört sich irgendwie einfach an, war wohl aber für die Deutsche Post ein schmerzhafter Vorgang: Das bisherige Preisdickicht, an dem immer wieder  die Konkurrenz und auch die Bundesnetzagentur Erhebliches auszusetzen hatten, wurde, wenn man so will, zum 1. Januar 2016 gesäubert. Heraus kam eine vereinfachte Struktur mit übersichtlichen Festpreisen, wie sie auch der Sammler von Bedarfspost schon mal kannte – in den 80er Jahren! Mit neuen Briefmarken zur Bedienung der neuen Entgelte höherer Gewichtsstufen wird man sich hoffentlich zurückhalten!

Vollständigen Beitrag im Pdf-Format bitte herunterladen: 2016 wurde aus Infopost die Dialogpost

Bonn veröffentlicht MH-Auflagen aus 1980 bis 2002

berlin-mh-13-vs

Es gibt neue Mengenzahlen aus Bonn. Sie betreffen Markenheftchen von Bund und Berlin, es geht dabei um Dauer- wie Sonderausgaben. Die Zahlen laden sicherlich zu allerlei Betrachtungen ein. Philatelie-Digital hat dazu die Bedarfspostperspektive – und auch nur für einige der einstigen Neuheiten. Überraschungen bieten zwei Berliner Dauerserien-Markenheftchen und das  Bund-MH 43. Der einstige „Hoffnungsbote“ des Marktes 2001 sollte die jetzige Menge von rd. 4,7 Mio. Stück überhaupt nicht haben – ein Heftchen für die Übergangszeit zum nahenden Euro. Einige im Händlerverband APHV machten in Bonn damals Druck, weil sie bei der stürmischen Nachfrage nach der in den Versandstellen ausverkauften Neuheit zuvor leer ausgegangen waren und jetzt rasch noch „mitmischen“ wollten. Und so wurde, hieß es, die geplante Druckmenge von 5 Mio. Stück hergestellt. Für den Sammelmarkt viel zuviel, für den Postkunden ein völlig uninteressantes Stück mit kleinen „Fitzelmarken“. Jetzt wissen wir, nicht mal die 5 Millionen hat man absetzen können. Wozu also das alles damals? Sicher ist: Den Niedergang der Preisrakete verdanken wir Scheinheiligen und Schlafmützen. Das Zahlenwerk übrigens finden Sie, lieber Leser, auf einer gesonderten PDF-Seite!

Vollständigen Beitrag im Pdf-Format bitte herunterladen: Bonn veröffentlicht MH-Auflagen aus 1980 bis 2002 und MH-Auflagen 1980-2002 (Übersicht)