März-Version bislang nur online!
Deutschland aktuell hat nicht nur das „Knallerthema“ Zollgebühren zu bieten. Es geht um einiges Grundsätzliches. – Philatelie-Digital 2-2018
Für den Sammler, der bislang nach dem seit langem antiquarisch nur erhältlichen DDR-Universalkatalog aus dem Transpress-Verlag (1986) vergeblich Ausschau hielt, kündigt sich das Schatzkästchen so an:
„Amtsblatt der Zentalverwaltung dfür das Post- und Fernmeldewesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands – Verfügungen und Mitteilungen des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen der Regierung der DDR – 1947-1990″ von Peter Tichatzky.
9.270 Seiten als durchsuchbare PDF-Datei mit Lesezeichen auf DVD, von der ausgesuchte Seiten auch ausgedruckt werden können.
Neben den Postgesetzen und Postordnungen sind die Verfügungen und Mitteilungen der Postverwaltung der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands bzw. der DDR, die im Amtsblatt und in den Verfügungs- und Mitteilungsblättern veröffentlicht wurden, die wichtigsten Bestimmungen, die für den Bereich der Deutschen Post erlassen wurden. Sie enthalten neben zahlreichen Einzelbestimmungen auch Änderungen, die während des Geltungszeitraumes der jeweiligen Postordnungen eingetreten sind. Die darin enthaltenen Mitteilungen informieren darüber hinaus insbesondere über eingerichtete Sonderpostämter und geführte Sonderstempel sowie deren Laufzeiten.“
Philatelie-Digital fragte beim Schatzmeister der ArGe DDR-Spezial, Dieter Oberschmidt, nach der Verfügbarkeit der DVD. Ermutigende Antwort: „Ist noch da!“
Nun dann, Regalmeter an ETB-Alben u.ä. sind nicht bedroht, untergebracht werden muß nur eine DVD! Zu beziehen ist die fulminante Kompilation postamtlicher Basisinformationen aus vierundvierzig Jahren Betriebszeit der DDR-Post durch:
Dieter Oberschmidt, Wandlitzstr. 23, 16321 Bernau, Tel 03338 – 765803,
E-Mail: Schatzmeister@DDR-Spezial.de. mit schriftlicher Bestellung und Überweisung auf das Konto der Berliner Volksbank, IBAN DE61 1009 0000 5892 0000 01 – BIC BEVODEBB, Empfänger: Phil-Club Berlin-Mitte e.V. Preis: 30,00 € + 2,50 € Versandkosten.
Was für eine Gelegenheit!
Philatelie-Digital hat in der Vergangenheit mit Rekurs auf die Albernheit der von Großversendern, Produktionsphilatelie und übrigen Adlaten immer wieder ins Spiel gebrachten sog. „Spaßphilatelie“ indirekt passende Antworten gegeben. Heute aktuell zwei weitere Fußnoten für wirkliche Spaßgebiete und damit für auch preislich erholsame philatelistische Terrains neben der straff und mit beständigen Geldausgaben geführten post(tariif-)geschichtlichen Beschäftigung.
Zum ersten die am 20. Mai zu Ende gegangene und in Dänemark durchgeführte
82. Eishockey-Weltmeisterschaft. Das Hoch der deutschen Mannschaft nach der olympischen Silbermedaille in Südkorea vom Frühjahr hielt leider nicht an, doch wieder gab es – mit der Schweiz – einen hochkarätig auftretenden wie überraschenden zweiten Gewinner. Die toll aufspielenden Eidgenossen unterlagen den Schweden im Penalty.

Eine thematische Sammlung „Eishockey-WM“ kommt ohne Berührung mit den Olympischen Spielen nicht aus, wurde doch der 1920 eingeführte Wettbewerb bis 1928 einzig als „olympisch“ durchgeführt. Erst 1930 kam es zur Trennung. Weltkrieg und drei Olympische Winterspiele (1980-88) hoben erneut die separate Veranstaltung auf.
Sammelgewinn ist sofort möglich, die einschlägigen Internetplattformen sind bei cleverer Suche mit vielen interessanten thematischen Belegen reich gespickt, Deutschland West und Ost immer mit dabei! Überwiegend sind es sehr preiswerte Stücke. Vor allem aber, lieber Sammler, seien Sie initiativ! Über den Tausch bzw.die Kommunikation mit ausländischen Sammlern läßt sich schon so einiges mehr zusammentragen.
Philatelie Digital plädiert aber für die ausschließliche Berücksichtigung echt postalisch gelaufener Stücke mit wenigstens der Andeutung eines kommunikativen Zweckes. Den Blanko-Stempel-Beleg – in seiner Gesamtheit – kennzeichnet dagegen nicht nur philatelistische Armut, man könnte auch sagen eine Art pornographischen Cumshot. Er verweist darüber hinaus, trotz seiner schwemmartigen Massenhaftigkeit, überwiegend nur auf eines: Absahneabsichten seiner Hersteller bzw. Auftraggeber.
Man sehe sich nur mal die Einträge bei den Olympischen Sommerspielen München 1972 auf Delcampe an. „Meterlange“ Webseiten zeigen einen Stempelabschlag nach dem anderen, alles je Stück 1 Euro und mehr. Diese Angebote sind auch geschenkt zuviel. Nach den Einschnitten in der gesamten Philatelie seit 2000/2002 stellt sich die Frage: Wer will das, wer will das noch in paar Jahren bei weiterhin abnehmender Sammlerzahl im Ganzen?! Wie viele Einheitsmotivsammlungen neben den einschlägigen Aboproduktionen (Schlagwort heute: alles für die Tonne!) werden ernsthaft noch aufgebaut? Wer will sie ausstellen?
Wie der entsetzlich früh verstorbene Journalistenkollege und Freund Gerd H. Hövelmann immer sagte: „Am gehaltvollen, kenntnisreichen Sammeln geht kein Weg vorbei!“ Philatelie-Digital fügt hinzu: Weg mit dem Sammelplunder, ab in den Papierkorb, oder Marken ausgeschnitten und verschenkt nach Bethel! Gerade zu lächerlich die Eigenwerbung der Plattformen mit so und so vielen Millionen Angebotsstücken! Im Proll-Ton: Voll postfaktisch!

Die großen Eishockeynationen wie die der Tschechen, Russen und Kanadier gehen immer häufiger leer aus auf den großen Turnieren. Doch die grafisch schönsten Marken kommen – von wo schon – seit jeher aus Prag!
Die zweite Fußnote gilt ebenfalls einem Sportthema, dem Radsport – hier dem „Giro
d´Italia“. Der kleine Bruder der Tour de France ist nicht weniger legendär, wurde aber auch schon immer schlechter „verkauft“. Auch er kommt inzwischen wegen offensichtlicher Marketinggründe ohne Einbeziehung von Strecken im Ausland nicht aus. Die 101. Auflage nahm ihren Beginn am 4. Mai mit Israel (Jerusalem) sogar in einem außereuropäischen Land. Enden wird die Rundfahrt am 28. Mai in Rom. Sieben deutsche Renn-Asse sind am Start, darunter Tony Martin.
Der Giro d´Italia bildet den Auftakt des Rennjahres, es folgen ihm besagte Tour de France und die Vuelta in Spanien. Seit fast 110 Jahren gibt es ihn. Der erste startete am 13. Mai 1909 in Mailand, hatte acht Etappen (heute sind es 21) und führte über Neapel in die lombardische Hauptstadt zurück.
Belgien 2006 als Starterland des „Giro“, Mazedonien gratuliert 2009 zum 100. Giro d´Italia.
Nostalgie im Motiv der diesjährigen Marke aus Rom.
Reizvolle Bildkarte zum „Giro 1954“. (Quelle: brafil-delcampe)
Brief 1948 mit Cachet zum Giro aus demselben Jahr, Etappe Palermo-Catania. So ein Beleg ist dann schon nicht mehr für ein paar Euro zu bekommen! Quelle: cati40-delcampe
Demnächst steht das nächste Großereignis an – die Fußball-WM 2018 in Rußland.
Philatelie-Digital ermuntert, auch dieses traditionelle Fußballsammelthema mit eigenem Anspruch anzugehen.
Ernsthaft kann heute kein über ausreichend Sinne und Erfahrung verfügender Sammler mehr dem Lockruf der „Feiern-Sie-mit-Seien-Sie-dabei“-Anbieter folgen und für massenhaft und gleich produziertes, natürlich taufrisches, aber inspirationsloses Einerlei knappe Geldmittel in den Rachen von schale Sammelträume verkaufenden Profiteuren schmeißen! Dem Briefmarkenhobby sich verpflichtet fühlende (Groß-)Eltern, die das ihren Enkeln antun und so ein Abo verschenken, haben es nicht anders verdient, wenn ihre eigenen „Top-Komplett“-Marken-Sammlungen dereinst unverkauft bleiben!
„Die weltweit wichtigste Industriemesse: Alle Schlüsseltechnologien und Kernbereiche der Industrie an einem Ort – von Forschung und Entwicklung, Industrieautomation und IT über Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen bis hin zu Energie und Mobilitätstechnologien.“ So liest man es auf der offiziellen Webseite des Industrie-Technologietreffpunktes in Hannover (23.-27.4.2018). „Wer nicht kommt, verpaßt die Zukunft“, liest man auch zu diesem Ereignis, das unter dem allgegenwärtigen Schlagwort „Industrie 4.0“ steht. Ein Themenabend auf ARTE vor einigen Monaten zeigte auf, wie sämtliche industriellen Produktionsbereiche dank der Globalplayer mit ihrem staatsüberwindenden bzw. auflösenden Interesse sich verändern können und wohl auch werden – vor allem hier, im sog. Hochlohn-Deutschland. Der Begriff „Wanderarbeiter“ wird in ihm überragend zur Bedeutung kommen. Nicht die chinesische kommunistische Ausbeutungsvariante frühkapitalistischer menschlicher Verheerung ist gemeint, sondern der mit dem iPad und Arbeitssoftware ausgestattete, hippe, ehelose, renteneinzahlungs“befreite“, jederzeit verfügbare Vagabund mit dem smarten Outfit und dem Lächeln des „Will nur mal die Welt kurz retten-Alle-11-Minuten-verliebt-sich“-Single.
Gastland ist dieses Jahr Mexiko. Die Staatsmedienkanäle an diesem 23. April sind voll mit Informationen, die nichts als Propaganda sind im Sinne „Nehmen, was noch geht, bevor uns chili con carne um die Ohren fliegt“. Sprecher aller Interessengruppen faseln in die Kameras ihre Spruchblasen von „wichtigstem“ Standort in Lateinamerika. Doch kein Journalist, der fragt, was das im einzeln bedeutet bei einem Land, das seit elf Jahren mit jedem sich als korrupt erweisenden Präsidenten, den es sich wählt, den „Kampf gegen die Drogenkartelle“ zum wichtigsten Regierungsziel hat. Mit dem Ergebnis, daß 2017 mit rd. 21.000 Toten noch nie so viele Mordopfer zu beklagen waren (Quelle: www.deutschlandfunk.de).
Gegebenenfalls und zur Beruhigung zittert man sich mit seinem Blick Richtung Osten, Richtung China. Derweil wird der Facharbeitermangel im Land beklagt, nachdem er 2015/2016 von regierungsbestellten Lautsprechern à la Daimler-Zetsche angesichts einer fabulierten Akademiker-Flüchtlingsschwemme aus Syrien etc. für behoben erklärt und das Merkelsche Wunderwerk mit Namen „Wir schaffen das“ in die heiße Endlos-Wohlfühlschleife gehievt wurde – auf dem Ausbildungslevel „Industrie 0″…
Hannover Industriemesse hieß vor 61 Jahren Exportmesse. 1947 erlebte sie in einem geschundenen Land ihren Auftakt – mit rein deutscher Beteiligung. Die Philatelisten, unter ihnen die thematischen Freunde, haben es bis heute gut, denn sie konnten vor allem ab Messe 1948 auf eine gediegene Ernte rechnen, die mit dem starken und bis heute markanten Bildzeichen – dem Block 1 (Bizone) – 1949 philatelistisch für eine Weile endete.
Den Marken-Beginn machten die zwei Sonderwertzeichen vom 22. Mai 1948 (24, 50 Rpf; Mi. 969/70). Erfahrene Briefpostsammler wissen nicht nur, daß diese Marken mit ihrer portorichtigen Einzelverwendung – siehe Beleg oben – nur einen Monat lang möglich waren (Brief-Inland, Ausland), weil dann, ab 21. Juni, die Währungsreform (DM, Pf) kam. Sie wissen auch, daß im Markt viel Qualitätsschund angeboten wird, daß folglich die an sich so „einfachen“ EF gar nicht so einfach sind, in Sonderheit die 50er auf Auslandsbrief (Briefverkehraufnahme nach dem Krieg ins Ausland am 1.4.1946).
Ein preiswerter Einstieg in dieses zeithistorisch so wertvolle Nachkriegssammelgebiet ist noch immer möglich. Gefährten sind leicht in der ArGe Alliierter Kontrollrat e.V. (https://www.arge-alliierter-kontrollrat.de/) zu finden. Instruktiv auch dieser Beitrag im Netz: „Hannover Messe Transit Camp Bothfeld“ von Martin Breuer (http://einschreiben-aus-niedersachsen.de/category/hannover-messe/). – Viel Sammelspaß!
7,90 F = 1,2043 Euro, abgerundet 1,20 Euro
Unverändert erhöht LaPoste die Briefpreise im Jahrestakt. Und wie schon in den letzten Jahren erfolgt die Änderung zum Jahresbeginn (1.1.2018). Jahrzehntelang wurde der Postkunde mit erhöhten Preisen nach den Juli-August-Sommerferien unangenehm überrascht.
Der 20-Gramm-Brief der 1. Klasse („Prioritaire“) verteuert sich von 0,85 auf 0,95 €, die mitteleilige „Lettre Verte“ von 0,73 auf 0,80 €, der langsame „Ecopli“ (E+4 Tage) von 0,71 auf 0,78 € (11,8 %, 9,6 % bzw. 9,9 %). Deutschland hat eine vergleichbare Entgeltegestaltung nach unterschiedlichen Sendungsgeschwindigkeiten bekanntlich seit April 1993 nicht mehr. Korrekt ist dennoch der Vergleich zu unserem E+1-Brief, der mit 0,70 € satte 25 Cent billiger kommt. Das bei Verlust im Erstattungswert preiswerteste Einschreiben kostet im neunapoleonischen Reich eines Macron 4,05 €, in Deutschland 3,20 €. Das Rückschein-Entgelt (Avis de réception) blieb mit 1,15 € konstant.
Eine Ausnahme im 2018-Tarif. Denn auch im Frachtverkehr (colissimo, etc.) ist Frankreich weiterhin ein teures Land mit teils deutlichen Preisanhebungen.
Aber dafür kann der Postkunde westlich des Oberrheins weiterhin, sechzehn Jahre nach Einführung der Umverteilungswährung, seine Franc-Markenbestände aufbrauchen (1 F = 0,152449 €). Wer letztlich mehr gestraft ist, ergibt sich gleichwohl erst durch Berücksichtigung weiterer Faktoren. Unbestreitbar aber ist, daß der bei weitem krasseste Marktwertverfall modernklassischer Anlagestücke (Sammelware 1945-1955) in l´Allemagne zu beklagen ist! Es ist eben wie so oft alles relativ.
Zu den Entgelten für Briefsendungen ins Ausland:
Das Entgelt für den 20-g-Brief ins EU-Europa inklusive Schweiz (Zone 1) beträgt 1,20 € (1,10 €), die Steigerungen in den höheren Gewichten sind teils happig. Hingegen blieben die Briefpreise für Sendungen in die Zone 2 = übrige Länder, „Reste du Monde“ (also inkl. der europäischen Länder Albanien, Norwegen, Moldawien und Rußland) sämtlich unverändert (20 g, 1,30 €).
Das einfachste Einschreiben (R 1) in die EU-Zone stieg moderat um 20 Cent auf 5,80 € (Preis der Deutschen Post: 3,40 €; Haftung: 37,40 €). Die Erstattungsbeträge blieben gegenüber 2017 unverändert, für die Preisgruppe R1 mit 45 €, für R2 150 €. Der Rückschein für alle internationalen R-Sendungen kostet jetzt 1,40 € nach 1,30 €. Bei kleinwertigen Lieferungen lohnt es darum auch bei Auslandszielen die Sendungsleistung „Suivi“ zu wählen. Sie kommt deutlich preiswerter als das Einschreiben, bietet Sendungsverfolgung im Internet an, aber, natürlich, keine Erstattungsleistung bei Verlust.
Vollständigen Beitrag im Pdf-Format bitte herunterladen: Principaux tarifs au départ de France Métropolitaine 1.1.2018
Ließ etwas auf sich warten, hier ist sie, die abschließende Übersicht zum deutschen Neuheitengeschehen des letzten Halbjahres. Dazu eine weitere Spezialseite „EAN“. Der Autor bewertet die Verkaufshilfen zwar als sammlerischen Mumpitz, weil in keiner Weise fachlich auf einer Stufe mit den klassischen Bogenrandzudrucken stehend, will aber im Interesse eines Teils der Leserschaft seiner bisherigen Chronistenpflicht nachkommen. Ohnehin geht es sowieso nur um die EAN-Zudrucke bei der „Blumen“-Dauerserie. -–– Philatelie-Digital 19/2017
Händler, Postverwaltungen, Fachverlage, Auktionshäuser, Arbeitsgemeinschaften und Verbände in großer Zahl machen vom 26. bis 28. Oktober in Sindelfingen-Messe ihre Aufwartung. „Sindelfingen“ ist der Top-Termin im Phila-Deutschland, für Briefmarkenfreunde und für Neueinsteiger. Doch auch für nur Neugierige lohnt sich ein Besuch, zumal bei kostenlosem Eintritt. Es gibt wie jedes Jahr viel zu entdecken, vor allem für das kleine und manchmal auch für das große Geld.
Besondere Programmpunkte:
– Thurn-und-Taxis-Salon (50jähriges Bestehen der gleichnamigen Sammler-Arbeitsgemeinschaft; Ausstellung von Sammlungen der Spitzenklasse)
– Internationaler Ausstellungswettbewerb „Goldenes Posthorn“
– Beratung an drei Tagen durch eine große Zahl von Verbänden und ArGen
– Sonderschau und Vortrag zum wohl größten und berühmtesten Sammler aller Zeiten, Philipp von Ferrari (1850-1917)
– Jugend-Eisenbahntage des Teams Briefmarkenjugend Süd-West (zentraler Treffpunkt für Kinder und Eltern)
– Postwertzeichen-Neuheiten (Messestand: Versandstelle Weiden):
Öffnungszeiten
Do. + Fr. 10 – 18 Uhr
Sa. 10 – 16 Uhr
Der Eintritt ist frei
Weitere Veranstaltungsdetails s. pdf-Dateien (Hinweis: Philatelie-Digital standen anders als in den letzten Jahren leider keine gestalteten PDF-Seiten des Veranstalters zur Verfügung. Die hier vorgelegten PDF-Dokumente sind eigene Zusammenfassungen, die gleichwohl dem Zweck genügen können): Ausstellerliste, Messeauftritte A bis Z – spezialisiert und Postgeschichte Live
(Philatelie-Digital 17/2017)

Bild (bearbeitet): BSV Favoriten e.V.
Der neuesten, anschaulich bebilderten Web-Information des Wiener Sammlervereins Favoriten (www.bsv-favoriten.at) ist eine Meldung zu entnehmen, welche die Versandstelle von Post.at schon in der letzten „Briefmarke“ als texttrockenes Geleitwort zum Verkaufsinformationsteil veröffentlich hat. Diese Meldung sollte auch für eine Deutsche Post von einigem Interesse sein können. Bonn läßt es bekanntlich mit einem Briefkasten für Sammler in den 26 Philatelie-Shops gut sein. Die Philatelieabteilung der Deutschen Post an mehr Anbindung an den viele Euro für seinen Neuheitenkauf ausgebenden, in Vereinen organisierten deutschen Sammler zu erinnern, setzt allerdings einen Verband namens BDPh samt Spitze voraus, der sein internes, nun schon viele Monate dauerndes Machtchaos ein für alle Mal hinter sich lassen kann, um so den Kopf für Wichtigeres freizubekommen. Der (leicht geänderte) Text:
„Die neue Leitung Philatelie der Österreichischen Post beabsichtigt, die Briefmarken und die Philatelie wieder in die Postfilialen zurückzu bringen. In fünf Wiener Postfilialen (1020, 1100, 1160, 1210, 1230) wurde eine Philateliewand eingerichtet, auf dessen Schwarzem Brett sich ein Sammlerverein präsentieren kann. Der BSV Favoriten hat diese Möglichkeit in der Postfiliale 1100 Wien, Buchengasse 77 erhalten.
Neben dieser Werbemöglichkeit stellt die Post alle in der jeweiligen Filiale erhältlichen Sondermarken aus, geordnet nach einzelnen Motiven. In einem eigens montierten Briefkasten können Sendungen mit bestimmten Stempelwünschen eingeworfen werden.
Die Wunschzettel für die Platzierung des Stempels sind zum Abriß an dem Briefkasten angebracht, sie können dann mittels einer Heftklammer (aus dem fix montierten Schälchen links auf dem Briefkasten erkennbar) an den Brief angeheftet werden. Die Briefe werden vor Dienstschluß entnommen, wunschgemäß abgestempelt und der Beförderung zugeführt. Derzeit in Verwendung sind ein entsprechender OT-Stempel sowie der Phila Punkt Stempel. An der Beschaffung eines für Wien einheitlichen Rollenstempels mit philatelistischem Begleitmotiv wird derzeit noch gearbeitet. Jedenfalls ein vielversprechendes Unterfangen! Es bleibt zu hoffen, daß diese Einrichtung von den Philatelisten auch genützt wird.“
–– Philatelie-Digital, 15-2017
Abb. links: Neue Markengeneration (seit 2016) weist auf die Handhabung hin (mehrzählige Verwendung auf Sendungen über 20g). Rechts: Aus der Anfangsserie 2013 (sk-Rollenmarken, roulettes, adhésifs), links am Bildunterrand noch mit Gramm-Angabe als Preis-/Porto-Ordnungsfigur
Die Postentgelte im Nachbarland stiegen zu Jahresbeginn beim wichtigsten Briefprodukt, dem Lettre Prioritaire, um durchschnittlich 6,3 Prozent. Die Verteuerung erscheint bei Inflationsraten von 0,9 Prozent im Jahr 2015 und 1,41 Prozent 2016 mehr als üppig. – Philatelie-Digital 13-2017
Eine überraschende August-Neuheit offenbart in Bonn höhere Ahnungslosigkeiten und womöglich auch Raffgier, sprich: den ungenierten Griff in die Sammlertaschen. Es geht um den Postzustellungsauftrag (Postkürzel: PZA) und um seine Entgeltbezahlung mit einer Marke, besagter, hier abgebildeter Neuheit. – Philatelie-Digital 13-2017
Vollständige Beiträge im Pdf-Format bitte herunterladen: Broschüre PZA 1.9.2016 und Blumenwert 345 Cent Vergißmeinnicht – Schnellschuß eher ein Rohrkrepierer