Vorratsliste 4. Quartal 2016 lädt ein zum Jahresvergleich

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Nichts Spektakuläres, aber doch einige interessante Ausverkäufe  (Stichwort: 80 c “Kugelprimel”) zeigt die neue Quartals-Vorratsliste der Versandstelle Weiden. Bei der Erarbeitung des Berichtsstoffes und der Bezugnahme auf einen früheren Artikel fiel dem Bearbeiter eine unangenehme Fehlstelle im eigenen Berichten auf: Ein in Philatelie-Digital 2-2014 schon erschienener Beitrag über den Ausverkauf der 75-c-Blumenmarke (“Ballonblume”) hatte sich aus den “Eingeweiden” von  Wordpress, dem Webseitenanbieter für Philatelie-Digital, verabschiedet. Wie? Der Schreiber hat nicht die geringste Ahnung!

Also dann, 1+1 auf unverfälschte Art! Zwei Beiträge. Paßt ja irgendwie doch!

Vollständige Beiträge im Pdf-Format bitte herunterladen: Vorratsliste 4. Quartal 2016 lädt ein zum Jahresvergleich und 75 Cent auf Blumen ausverkauft

Angemerkt: Verkaufsbedingungen – fair, vor allem transparent

138-paar-gest  Quelle: mac_moneysack

Es geht auch anders im internet, also auf den einschlägigen Verkaufsplattformen. Man muß natürlich genau hingucken, abwägen, seine Erwartungen klar definieren, seine Preisvorstellungen auch.

Hier die Kaufvertragsbedingungen eines Losemarkenanbieters. Es geht in seinem Angebot bei Ebay um ungeprüfte Erhaltung fälschungsgefährdeter Katalognummern.

Allgemein bekannt ist, wenn es in Angebotstexten „gepr.“ heißt, schalten viele Sammler ja schon auf „Stimmung positiv“ – was natürlich voreilig, wenn nicht unsinnig sein kann. Unter „geprüft“ kann alles laufen: Prüfzeichen privater Herkunft (Ladenhändler, die damit ein Garantiezeichen gaben), Altprüfungen, die sich nicht oder nur schwer klären lassen, die oft auch nichts taugen oder aber Prüfungen mit Stellung des Prüfzeichens, die mit ihrer Höherstellung verraten, daß die Markenqualität eher schon Richtung minderwertig geht. Vor allem aber: Steht da nicht gleich BPP-geprüft – Finger davon! Und ein Anbieter, der einen Scan der Rückseite nicht liefert oder wenn, dann so hell stellt, daß am Papier nicht erkennbar wird, ob es sich bei der Rückseite um die DIESELBE Marke mit Vorderansicht handelt – vergessen Sie den Kauf!

Zu diesem Anbieter. Philatelie-Digital kennt ihn nicht, macht schon gar keine Werbung für ihn, der Mann ist dem Blog eigentlich egal, oder sagen wir, einer wie tausend. Allerdings, wenn es die tausend nur gäbe! Ein frischer Ton, sympathisch. Vergleichen Sie dazu noch mal die Abbildung der 90er Posthorn gestempelt im Paar. Die Marken aus dem Bedarf, gestempelt, sind in der Zähnung nicht ganz einfach, schon gar nicht in Einheiten.  Und sie sind selten. Die Stempel: prächtig! Lesen Sie bitte:

„Herzlich Willkommen bei den Auktionen des Briefmarkenhandels Hennefarth. Wie immer finden Sie bei uns interessante Lose in sehr sauberer Erhaltung, meist ab Schnäppchenstartpreis von 1 Euro. Für gleichbleibend hohe Qualität, sowie besonders schnellen und hochwertigen Service, stehen wir mit unserem Namen. Aufgrund einer Verschärfung der Ebay-Richtlinien biete ich ab sofort alle ungeprüften, fälschungsgefährdeten Marken prinzipiell als „Echtheit nicht bestimmt“ an, auch wenn ich von deren Echtheit vollkommen überzeugt bin. Ohnehin biete ich nur Marken an, die ich für echt halte, andere kommen nicht in meinen Verkauf bzw. werden im Zweifelsfall klar als solche beschrieben. Die Zufriedenheit meiner Kunden hat oberste Priorität für mich, daher gebe ich generell auf alle meine als echt offerierten Angebote eine Prüfgarantie beim zuständigen BPP-Prüfer für 3 Monate. Sollte sich in einem Fall der zuständige BPP-Prüfer meiner Meinung nicht anschließen können, nehme ich alle Marken umgehend gegen Kaufpreiserstattung zurück. Prüfungsabsicht unbedingt vorab mitteilen, damit ich mir eine Notiz machen kann.“ (Hervorhebungen durch Philatelie-Digital)

Der Preis am 2. Dezember, früher Morgen, steht nach fünf Geboten bislang bei 8,01Euro. Die Michelnotierung für gut gezähnte, echt gestempelte Erhaltung gibt der Anbieter an: 400 Euro. Das Pärchen weist oben und seitlich links sowie rechts unten zahlreiche kurze oder oder gar keine Zähne auf. Trotzdem macht das Pärchen einen gefälligen Eindruck – bei wenig Geldeinsatz. Es ist klar, geredet wird heute viel, im Plapperdeutschland. Auch mit diesem Händler macht man besser im kleinen seine ersten Erfahrungen!

Ablage des Beitrags in der Kategorie  “Angemerkt” / Philatelie-Digital 14-2016

 

Warenversand für Post immer mehr eine Online-Welt

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Warenpack – Warensendung – Warenbrief – es schwirrt nur so an ähnlich klingenden Begriffen. Schon geht auch alles in den Beschreibungen auf Verkaufsplattformen durcheinander. Bleiben wir schon mal bei einer wichtigen Tatsache: Der “Warenbrief-International”  wurde am 1. November 2015 eingeführt. Und die “Warensendung”, um die es hier pausenlos geht, die ist sowieso nicht nur älter, ihre Freimachung unterlag auch schon immer außerordentlich stark rationellen Freimachungsformen – zu denen gehört seit rund 40 Jahren die Briefmarke NICHT mehr! Im Bild zu sehen ist ein Warenpack der Sorte “Brief”. Nun ja, lesen Sie einfach! –– Briefpost national – Folge 48

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Ganzsache 90 Cent Narzisse neu

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Ganzsachen National – Folge 5 berichtet über die wichtigsten Sammelergebnisse der vergangenen 18 Monate, an erster Stelle über die Plusbriefe mit Nennwert 90 Cent und 28 Cent.  Weitere Schwerpunkte des 7-Seiten-Artikels sind bislang wenig beachtete Produktionen der Post wie “Maiglöckchen”-Postkarte, Adreßzettel und – im Zusammenhang mit diesem zu sehen, die PlusKreativ-GA “Retouren”. Des weiteren gilt es an zwei ATM-Einschreiben-Umschläge zu erinnern, bei denen das Umfeld nicht stimmt. Vor allem aber geht es um das Thema “Warenpack” und den neu eingeführten “Warenbrief International”! Schillernd! So sehr, daß sich der Autor nun endlich zu einem Grundsatzbeitrag aufgerafft hat, diesen im Sinne von “Es reicht, Michel!” Natürlich aber vor allem in dem Sinne geschrieben, daß die deutsche GA-Philatelie in ihrem aktuellen Teil unbedingt Halt benötigt. Und wie!

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2016 wurde aus Infopost die Dialogpost

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Aus Infopost mach Dialogpost. Hört sich irgendwie einfach an, war wohl aber für die Deutsche Post ein schmerzhafter Vorgang: Das bisherige Preisdickicht, an dem immer wieder  die Konkurrenz und auch die Bundesnetzagentur Erhebliches auszusetzen hatten, wurde, wenn man so will, zum 1. Januar 2016 gesäubert. Heraus kam eine vereinfachte Struktur mit übersichtlichen Festpreisen, wie sie auch der Sammler von Bedarfspost schon mal kannte – in den 80er Jahren! Mit neuen Briefmarken zur Bedienung der neuen Entgelte höherer Gewichtsstufen wird man sich hoffentlich zurückhalten!

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