Neuer 220-Cent-Blumenwert ist für „Warensendungen“

220 c Blume    Motiv: Hauswurz. Erstausgabetag: 11. Oktober

Deutschland aktuell, mit Aufstellung der seit 2017 erschienenen neuen “Blumen”-Dauermarken, in Sonderheit der Werte zu 35  (Motiv wie bisher!), 45 , 345  und  379 Cent. Dazu wichtige Frankaturhinweise. ––  Philatelie-Digital, 6-2018

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Heraldik II – Österreichs Post im “Dauerrausch” in Richtung Absturz

zerrissen

Ideologische Kopfgeburt im Markenformat: Österreichs Briefmarkengegenwart ist, wie würde der zeitgeistige (linke, wahlweise liberalistische) hippe Kunstsprech formulieren, “sperrig”. Das ist er natürlich nicht. Zu sehen ist ein verquastes Markenmotiv als Menetekel.  Wie? Die Post in Wien geht doch in der Markenverausgabung den Weg des Fortschritts! Ach ja? Ja, natürlich, man ist innovativ (eine Vokabel,. die gefühlt 20mal in jeder Ausgabe der Zeitschrift “Briefmarke” aufzutauchen pflegt), man ist  Avantgarde! Fliegende Überwindung des Alten, des Überkommenen! Oh ja. Wie falsch, wie komplett falsch! Es gibt nur einen Weg im Neuheitenprozedere der Wiener Zentrale. Den der Zielstrebigkeit und der umfassenden Kommerzialisierung – man sehe sehe sich nur die Beilage “Album” im Sammlerblatt “Briefmarke” an! Offenkundig gefragte Qualitäten in einem in den letzten fünf Jahren irrwitzig das Personal wechselnden Versandstellenmanagement sind Schläue, Verstellung und Raffzahnmentalität, also das, was jeden Abend im Fernsehen die Telemedien-Werbung in die Köpfe hämmern will. Man trumpft auf  mit etwas “Wiener Schmäh” und eitler Kaffeehausseligkeit, “bitte, Herr Ober, san mer geschmeidig”. Unter Wahrung sog. konventioneller Indizes (Tarif-Nominalspektrum) kommt trotzdem nur völlige Verkommenheit, also Kommerzialisierung eines Alltagsgegenstandes zum Vorschein. Mit der motivlich abgeänderten Dauerserie “Heraldik” und deren Nennwertgestaltung hängt sich das Markenausgabegeschehen in Österreich einen weiteren Mühlstein um den Hals.
– – Philatelie-Digital 4-2018

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Ab 1. Juli ein völlig neuer Päckchenpreis

Kokardenblume   Ersttag dieser Neuheit: 12. Juli 2018.

Was man bei www.sellerforum.de am 28. Juni erfährt, ist der Deutschen Post DHL auch am Freitag, den 29. Juni, noch keine Pressemitteilung wert. Dabei ist die Änderung bei einem der Filialangebote im nationalen Päckchenversand drastisch. Doch offenkundig möchte das die derzeit im Brief-/Paketsektor ziemlich kriselnde Gelbe Post ihrer Kundschaft – bislang wenigstens – vorenthalten. Das verstehe, wer will.

Abgeschafft wird zum 1. Juli, faktisch also zum kommenden Montag, das bisherige 1-kg-Päckchen, auch Kleinpäckchen genannt. Es kostete zuletzt 4 Euro und zu seiner Freimachung erschien auch eine “Blumen”-Dauermarke in dieser Nominale. Wichtig: Dieses Päckchen durfte eine maximale Höhe von 15 cm haben.

Nachfolger des Päckchens “S” (30x30x15 cm; L/B/H) ist ein Sendungsprodukt mit den komplett neuen Maßen 35x25x10 cm. Auffallend ist vor allem die um 5 cm geringere Höhe. Des weiteren kann das maximale Gewicht wie beim Normalpäckchen (4,50 €) jetzt 2 kg betragen. Das Entgelt mit 3,79 Euro erinnert an Online-Postpreise. Nominal handelt es sich um eine Preissenkung in Höhe von 5,3 Prozent. Nicht gerade unerfreulich bei schon jetzt in Bonn klar angekündigten Preissteigerungen im neuen Jahr!

Es wird zur Besetzung dieses ungewöhnlichen Barpreises eine Blumenmarke in dieser Nominale erscheinen. Das ist der neuesten Ausgabe 14/2018 der Weidener “Stempel & Informationen” zu entnehmen. Mit dieser Neuheit beweist die Post einerseits, daß sie es noch gut meint mit dem Pfennig bzw. Cent und letztlich sogar auch mit dem Bargeld. Andererseits wird diese Briefmarke nach Ende des Tarifs nur recht umständlich aufzubrauchen sein. In der Logik der bisherigen Ausgabegeschichte der Wertstufen für Kleinpäckchen erscheint auch diese Marke mit dem Motiv Kokardenblume in beiden Konfektionsarten, also in Rollen (100er-Einheit) und 10er-Bogen. Dennoch und vor dem Hintergrund der Verwendbarkeit: Bei der Nominale für den Versand von Postzustellungsurkunden (345 c) wurde bekanntlich auf die Rollenversion verzichtet. Nicht wenigen Sammlergeldbörsen hat das sicherlich gutgetan.

Das Festwertespektrum bei den ATM-Druckern wird durch diese Neuerung übrigens nicht berührt.

Da sich zum 1. Juli auch die Postpreise für “Bücher”- und “Warensendungen” ändern (Philatelie-Digital berichtete), ist mit Sicherheit ein neues Preisverzeichnis “Leistungen und Preise” zu erwarten, und das mindestens in der Online-Version. Der postgeschichtliche Sammler sollte in seiner Filiale bzw. Postagentur auf jeden Fall auch nach einem Faltblatt mit den geänderten Entgelten fragen.  – – Philatelie-Digital 3-2018

Ein Wissensschatz – Amtsblätter der DDR-Post 1947 bis 1990

DDR-Amtsblatt 1947-1990

Für den Sammler, der bislang nach dem seit langem antiquarisch nur erhältlichen DDR-Universalkatalog aus dem Transpress-Verlag (1986) vergeblich Ausschau hielt, kündigt sich das Schatzkästchen so an:

„Amtsblatt der Zentalverwaltung dfür das Post- und Fernmeldewesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands – Verfügungen und Mitteilungen des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen der Regierung der DDR – 1947-1990″ von Peter Tichatzky.

 9.270 Seiten als durchsuchbare PDF-Datei mit Lesezeichen auf DVD, von der ausgesuchte Seiten auch ausgedruckt werden können.

Neben den Postgesetzen und Postordnungen sind die Verfügungen und Mitteilungen der Postverwaltung der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands bzw. der DDR, die im Amtsblatt und in den Verfügungs- und Mitteilungsblättern veröffentlicht wurden, die wichtigsten Bestimmungen, die für den Bereich der Deutschen Post erlassen wurden. Sie enthalten neben zahlreichen Einzelbestimmungen auch Änderungen, die während des Geltungszeitraumes der jeweiligen Postordnungen eingetreten sind. Die darin enthaltenen Mitteilungen informieren darüber hinaus insbesondere über eingerichtete Sonderpostämter und geführte Sonderstempel sowie deren Laufzeiten.“

Philatelie-Digital fragte beim Schatzmeister der ArGe DDR-Spezial, Dieter Oberschmidt, nach der Verfügbarkeit der DVD. Ermutigende Antwort: „Ist noch da!“

Nun dann, Regalmeter an ETB-Alben u.ä. sind nicht bedroht, untergebracht werden muß nur eine DVD! Zu beziehen ist die fulminante Kompilation postamtlicher Basisinformationen aus vierundvierzig Jahren Betriebszeit der DDR-Post durch:
Dieter Oberschmidt, Wandlitzstr. 23, 16321 Bernau, Tel 03338 – 765803,
E-Mail: Schatzmeister@DDR-Spezial.de. mit schriftlicher Bestellung und Überweisung auf das Konto der Berliner Volksbank, IBAN DE61 1009 0000 5892 0000 01 – BIC BEVODEBB, Empfänger: Phil-Club Berlin-Mitte e.V. Preis: 30,00 € + 2,50 € Versandkosten.

Was für eine Gelegenheit!

Bewegende Großereignisse – großer Sammelspaß

Philatelie-Digital hat in der Vergangenheit mit Rekurs auf die Albernheit der von Großversendern, Produktionsphilatelie und übrigen Adlaten immer wieder ins Spiel gebrachten sog. „Spaßphilatelie“ indirekt passende Antworten gegeben. Heute aktuell zwei weitere Fußnoten für wirkliche Spaßgebiete und damit für auch preislich erholsame philatelistische Terrains neben der straff und mit beständigen Geldausgaben geführten post(tariif-)geschichtlichen Beschäftigung.

Zum ersten die am 20. Mai zu Ende gegangene und in Dänemark durchgeführte
82. Eishockey-Weltmeisterschaft. Das Hoch der deutschen Mannschaft nach der olympischen Silbermedaille in Südkorea vom Frühjahr hielt leider nicht an, doch wieder gab es – mit der Schweiz – einen hochkarätig auftretenden wie überraschenden zweiten Gewinner. Die toll aufspielenden Eidgenossen unterlagen den Schweden im Penalty.

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Eine thematische Sammlung „Eishockey-WM“ kommt ohne Berührung mit den Olympischen Spielen nicht aus, wurde doch der 1920 eingeführte Wettbewerb bis 1928 einzig als „olympisch“ durchgeführt. Erst 1930 kam es zur Trennung. Weltkrieg und drei Olympische Winterspiele (1980-88) hoben erneut die separate Veranstaltung auf.

Sammelgewinn ist sofort möglich, die einschlägigen Internetplattformen sind bei cleverer Suche mit vielen interessanten thematischen Belegen reich gespickt, Deutschland West und Ost immer mit dabei! Überwiegend sind es sehr preiswerte Stücke. Vor allem aber, lieber Sammler, seien Sie initiativ! Über den Tausch bzw.die Kommunikation mit ausländischen Sammlern läßt sich schon so einiges mehr zusammentragen.

WM 1990 CH-Marke   WM 1991 in Köln ZudrGA

Philatelie Digital plädiert aber für die ausschließliche Berücksichtigung echt postalisch gelaufener Stücke mit wenigstens der Andeutung eines kommunikativen Zweckes. Den Blanko-Stempel-Beleg – in seiner Gesamtheit – kennzeichnet dagegen nicht nur philatelistische Armut, man könnte auch sagen eine Art pornographischen Cumshot. Er verweist darüber hinaus, trotz seiner schwemmartigen Massenhaftigkeit, überwiegend nur auf eines: Absahneabsichten seiner Hersteller bzw. Auftraggeber.

Man sehe sich nur mal die Einträge bei den Olympischen Sommerspielen München 1972 auf Delcampe an. „Meterlange“ Webseiten zeigen einen Stempelabschlag nach dem anderen, alles je Stück 1 Euro und mehr. Diese Angebote sind auch geschenkt zuviel. Nach den Einschnitten in der gesamten Philatelie seit 2000/2002 stellt sich die Frage: Wer will das, wer will das noch in paar Jahren bei weiterhin abnehmender Sammlerzahl im Ganzen?! Wie viele Einheitsmotivsammlungen neben den einschlägigen Aboproduktionen (Schlagwort heute: alles für die Tonne!) werden ernsthaft noch aufgebaut? Wer will sie ausstellen?

Wie der entsetzlich früh verstorbene Journalistenkollege und Freund Gerd H. Hövelmann immer sagte: „Am gehaltvollen, kenntnisreichen Sammeln geht kein Weg vorbei!“ Philatelie-Digital fügt hinzu: Weg mit dem Sammelplunder, ab in den Papierkorb, oder Marken ausgeschnitten und verschenkt nach Bethel! Gerade zu lächerlich die Eigenwerbung der Plattformen mit so und so vielen Millionen Angebotsstücken! Im Proll-Ton: Voll postfaktisch!

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Die großen Eishockeynationen wie die der Tschechen, Russen und Kanadier gehen immer häufiger leer aus auf den großen Turnieren. Doch die grafisch schönsten Marken kommen – von wo schon – seit jeher aus Prag!

Die zweite Fußnote gilt ebenfalls einem Sportthema, dem Radsport – hier dem „Giro
d´Italia“
. Der kleine Bruder der Tour de France ist nicht weniger legendär, wurde aber auch schon immer schlechter „verkauft“. Auch er kommt inzwischen wegen offensichtlicher Marketinggründe ohne Einbeziehung von Strecken im Ausland nicht aus. Die 101. Auflage nahm ihren Beginn am 4. Mai mit Israel (Jerusalem) sogar in einem außereuropäischen Land. Enden wird die Rundfahrt am 28. Mai in Rom. Sieben deutsche Renn-Asse sind am Start, darunter Tony Martin.

Der Giro d´Italia bildet den Auftakt des Rennjahres, es folgen ihm besagte Tour de France und die Vuelta in Spanien. Seit fast 110 Jahren gibt es ihn. Der erste startete am 13. Mai 1909 in Mailand, hatte acht Etappen (heute sind es 21) und führte über Neapel in die lombardische Hauptstadt zurück.

Belgien 2006 Giro   Mazedon 2009 Giro

Belgien 2006 als Starterland des “Giro”, Mazedonien gratuliert 2009 zum 100. Giro d´Italia.

100. Giro    Nostalgie im Motiv der diesjährigen Marke aus Rom.

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Reizvolle Bildkarte zum “Giro 1954″. (Quelle: brafil-delcampe)

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Brief 1948 mit Cachet zum Giro aus demselben Jahr, Etappe Palermo-Catania. So ein Beleg ist dann schon nicht mehr für ein paar Euro zu bekommen! Quelle: cati40-delcampe

Demnächst steht das nächste Großereignis an – die Fußball-WM 2018 in Rußland.
Philatelie-Digital ermuntert, auch dieses traditionelle Fußballsammelthema mit eigenem Anspruch anzugehen.

Ernsthaft kann heute kein über ausreichend Sinne und Erfahrung verfügender Sammler mehr dem Lockruf der „Feiern-Sie-mit-Seien-Sie-dabei“-Anbieter folgen und für massenhaft und gleich produziertes, natürlich taufrisches, aber inspirationsloses Einerlei knappe Geldmittel in den Rachen von schale Sammelträume verkaufenden Profiteuren schmeißen! Dem Briefmarkenhobby sich verpflichtet fühlende (Groß-)Eltern, die das ihren Enkeln antun und so ein Abo verschenken, haben es nicht anders verdient, wenn ihre eigenen „Top-Komplett“-Marken-Sammlungen dereinst unverkauft bleiben!

 

Hannover Messe, klassisch-modern

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Die weltweit wichtigste Industriemesse: Alle Schlüsseltechnologien und Kernbereiche der Industrie an einem Ort – von Forschung und Entwicklung, Industrieautomation und IT über Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen bis hin zu Energie und Mobilitätstechnologien.” So liest man es auf der offiziellen Webseite des Industrie-Technologietreffpunktes in Hannover (23.-27.4.2018). “Wer nicht kommt, verpaßt die Zukunft”, liest man auch zu diesem Ereignis, das unter dem allgegenwärtigen Schlagwort “Industrie 4.0″ steht. Ein Themenabend auf ARTE vor einigen Monaten zeigte auf, wie sämtliche industriellen Produktionsbereiche dank der Globalplayer mit ihrem staatsüberwindenden bzw. auflösenden Interesse sich verändern können und wohl auch werden – vor allem hier, im sog. Hochlohn-Deutschland. Der Begriff “Wanderarbeiter” wird in ihm überragend zur Bedeutung kommen. Nicht die chinesische kommunistische Ausbeutungsvariante frühkapitalistischer menschlicher Verheerung ist gemeint, sondern der mit dem iPad und Arbeitssoftware ausgestattete,  hippe, ehelose, renteneinzahlungs”befreite”, jederzeit verfügbare Vagabund mit dem smarten Outfit und dem Lächeln des “Will nur mal die Welt kurz retten-Alle-11-Minuten-verliebt-sich”-Single. 

Gastland ist dieses Jahr Mexiko. Die Staatsmedienkanäle an diesem 23. April sind voll mit Informationen, die nichts als Propaganda sind im Sinne “Nehmen, was noch geht,  bevor uns chili con carne um die Ohren fliegt”. Sprecher aller Interessengruppen faseln in die Kameras ihre Spruchblasen von “wichtigstem” Standort in Lateinamerika. Doch kein Journalist, der fragt, was das im einzeln bedeutet bei einem Land, das seit elf Jahren mit jedem sich als korrupt erweisenden Präsidenten, den es sich wählt, den “Kampf gegen die Drogenkartelle” zum wichtigsten Regierungsziel hat. Mit dem Ergebnis, daß 2017 mit rd. 21.000 Toten noch nie so viele Mordopfer zu beklagen waren (Quelle: www.deutschlandfunk.de).

Gegebenenfalls und zur Beruhigung zittert man sich mit seinem Blick Richtung Osten, Richtung China. Derweil wird der Facharbeitermangel im Land beklagt, nachdem er 2015/2016 von regierungsbestellten Lautsprechern à la Daimler-Zetsche angesichts einer fabulierten Akademiker-Flüchtlingsschwemme aus Syrien etc.  für behoben erklärt und das Merkelsche Wunderwerk mit Namen “Wir schaffen das” in die heiße Endlos-Wohlfühlschleife gehievt wurde – auf dem Ausbildungslevel “Industrie 0″…

SoKarte 1947

Hannover Industriemesse hieß vor 61 Jahren Exportmesse. 1947 erlebte sie in einem geschundenen Land ihren Auftakt – mit rein deutscher Beteiligung. Die Philatelisten, unter ihnen die thematischen Freunde, haben es bis heute gut, denn sie konnten vor allem ab Messe 1948 auf eine gediegene Ernte rechnen, die mit dem starken und bis heute markanten Bildzeichen – dem Block 1 (Bizone) – 1949 philatelistisch für eine Weile endete.

Den Marken-Beginn machten die zwei Sonderwertzeichen vom 22. Mai 1948 (24, 50 Rpf; Mi. 969/70). Erfahrene Briefpostsammler wissen nicht nur, daß diese Marken mit ihrer portorichtigen Einzelverwendung – siehe Beleg oben – nur einen Monat lang möglich waren (Brief-Inland, Ausland), weil dann, ab 21. Juni, die Währungsreform (DM, Pf) kam. Sie wissen auch, daß im Markt viel Qualitätsschund angeboten wird, daß folglich die an sich so “einfachen” EF gar nicht so einfach sind, in Sonderheit die 50er auf Auslandsbrief (Briefverkehraufnahme nach dem Krieg ins Ausland am 1.4.1946).

Ein preiswerter Einstieg in dieses zeithistorisch so wertvolle Nachkriegssammelgebiet ist noch immer möglich. Gefährten sind leicht in der ArGe Alliierter Kontrollrat e.V. (https://www.arge-alliierter-kontrollrat.de/) zu finden. Instruktiv auch dieser Beitrag im Netz: “Hannover Messe Transit Camp Bothfeld” von Martin Breuer (http://einschreiben-aus-niedersachsen.de/category/hannover-messe/). – Viel Sammelspaß!